Donnerstag, Februar 24, 2005

Relaxen

Den gestrigen Tag habe ich zum relaxen und aufraeumen genutzt. Die Waesche ist wieder sauber und stinkt nicht mehr nach 11 Tagen Dreck und Schweiss. Nachmittags habe ich ein paar Postkarten geschrieben und gegen Abend habe ich nochmal lecker Seafood gegessen. Wenn alles klappt, sollte mich Jochen gegen 10 Uhr aufgabeln und alles weitere ergibt sich dann.

Wetter in Deutschland

Man, in Deutschland ist ja doch noch der Winter eingekehrt. Da lasse ich es mir ja hier richtig gutgehen. Die Temperaturen liegen meistens so um die 20-25 Grad. Heiter bis wolkig im Moment. Waehrend des Raftens hatten wir aber auch Tage, wo es nicht bis 20 Grad gereicht hat. Aber immerhin besser als -10 Grad oder so.

Rafting Tag 6-11

An den naechsten beiden Tagen die besten Rapids. Da macht es dann schon gar keinen Spass mehr, wenn man nicht richtig nass wird. An beiden Tagen ein paar sehr schwierige Portages, die uns bestimmt einige Stunden gekostet haben. Wetter bleibt maessig. Essen ist uebrigens immer super. Ich denke mal, dass ich ein bischen zugelegt habe. Habe eigentlich fast immer Hunger. Am Ende von Tag 7 wieder ein Superquartier unter einem riesigen Felsueberhang. Tag 8 ist ein freier Tag und das Wetter ist gnaedig. Ueber Nacht haben sich die Wolken verzogen und der Tag ist sonnig. Mal so richtig gut um zu faulenzen oder ein bischen zu schwimmen. Das Wasser ist eiskalt und laenger als 1-2 Minuten halte ich es nicht aus.

An den naechsten beiden Tagen bleibt das Wetter super. Die Rapids lassen jetzt aber nach und es ist sehr viel Handarbeit noetig. Besonders am Tag 9 sind wir fast 8 Stunden unterwegs gewesen. Im Laufe des 10.ten Tages verlassen wir den Franklin River (welcher in den Gordon River muendet) und muessen noch etwas den Gordon runterpaddeln, bis wir am fruehen Nachmittag die Sir John Falls erreichen und dort am Bootsanleger noch einmal uebernachten. Ueber Nacht ist dann auch die Yacht eingetroffen, die uns am 11.ten Tag nach Strahan bringt. Die Fahrt fuehrte dann den Gordon River bis zur Muendung in den Macquire Harbour hinauf und letztendlich bis nach Strahan. Dauer ca. 6 Stunden. Von Strahan ging es dann mit einem Bus zurueck nach Hobart. Dort haben wir dann am Abend nochmal richtig luxurioes gegessen und den Rest Tag Nacht alle Pubs abgeklappert, die noch nicht geschlossen hatten

Rafting Tag 2-5

Am 2.ten Tag sind wir ca. 15 Kilometer vorwaerts gekommen. Wasserstand immernoch recht niedrig. 2 Portages waren angesagt (ueber im Wege liegendes Treibholz). Das ist recht zeitraubend, weil das Raft dazu fast komplett entladen werden muss und die ganzen Sachen irgendwie aud die andere Seite transportiert werden muessen. Es vergehen durchaus 1-2 Stunden. Wetter bleibt bis zum Abend super. Eine Anmerkung zum leidigen Problem: Wie haelt man es mit dem Toilettengang. Da haben sich die Jungs ein tolles System ausgedacht. Nennt sich "Groover" und ist meines Erachtens eine ausrangierte Munitionskiste. Darin ein kraeftiger Muellsack. Man setzt sich drauf, verrichtet seine Arbeit und schliesst den Deckel. Am Morgen kommt die Drecksarbeit fuer die Guides. Die muessen die Muellbeutel moeglichst kraeftig komprimieren und das Volumen der "Scheisse" reduzieren. Und wir schleppen die "Pads" dann den Rest der Tour mit. Am Ende der Tour waren die Barrels mit den Vorraeten fast leer und leicht, der Groover aber ziemlich schwer.

In der Nacht hat es dann recht kraeftig geregnet und wir sind von unten etwas nass geworden, da wir unser Campground nicht optimal plaziert hatten und ein kleiner Bach mitten unter der Zeltplane herlief.

Am 3.ten Tag war nun eigentlich der Aufstieg zum Frenchmans Cap angesagt. Wegen der Witterung haben wir bis 10 Uhr gewartet. Es hat dann auch etwas aufgeklart. Wir sind los und haben aber nur etwa die Haelfte der Strecke geschafft. Dann waren wir in den tiefhaengenden Wolken und die Sicht war stark reduziert. Wir sind dann wieder zurueck. Am Nachmittag wurde es dann kurzfristig etwas besser und wir konnten die in der letzten Nacht nass gewordenen Sachen trocknen.

Der Nacht zum 4.ten Tag beginnt erneut mit Regen, zum Morgen lockert es aber ein bischen auf. Der Pegel steigt im Laufe des Tages um bis zu 1,5m. Die Rapids an diesem Tagen sind jedenfalls supergeil und das Wetter tagsueber ist eigentlich recht akzeptabel. Nur einige kleiner Schauer.

In der Nacht zum 5.ten Tag erneut Regen, der aber zum Morgen aufhoert. Auch am 5.ten Tag super Rapids. Wasserstand sinkt wieder langsam. Eine Portage mussten wir machen, da die Rapids einfach zu gefaehrlich waren. Das Wetter klart am Abend auf. Die Nacht diesmal ohne Zeltplane, stattdessen werden die Isomatten unter natuerlichen Felsueberhaengen/Hoehlen plaziert.

Wieder zurueck vom Rafting

So, jetzt bin ich wieder vom Rafting zurueck und habe erstmal einen dicken Kopf. Haben gestern Abend nach der Ankunft in Hobart richtig gut getrunken (bis 2 Uhr morgens). Das bin ich nicht gewohnt.

Fangen wir mal mit dem ersten Tag an. Mit auf der Tour waren alles Australier (Simon, Simion, Wes, Helen, Joel, Isis und die beiden Guides Casey und Matt). Erstmal waren ca. 5 Stunden Fahrt bis zum Startpunkt angesagt (Crossing der A10 mit dem Collingwood River). Dann wurden die Rafts startklar gemacht und beladen. Es ist tatsaechlich moeglich, Nahrung fuer 9 Leute und 11 Tage mitzufuehren. Den Rest des Tages sind wir dann unterwegs gewesen (max. 2 Stunden). Wasserstand war recht niedrig, das Raft blieb oft auf Steinen haengen und wir mussten nachhelfen. Camp haben wir dann so gegen 16 Uhr aufgebaut. Keine Zelte sondern zwei riesige Zeltplanen, die wir zwischen Baeume gespannt haben und dann darunter die Iso Matten und Schlafsaecke ausgebreitet haben.

Samstag, Februar 12, 2005

Jetzt gleich gehts los

So, in 30 Minuten fahren wir los. Noch eine kurze Nachricht an meinen Bruder. Folgendes Eingeben auf dem linken Computer:

/usr/local/bin/torrent.sh RETURN

Nicht vergessen die Dbox zu resetten.

Ansonsten jetzt alles gute

Letztes Lebenszeichen fuer die naechsten 12 Tage

so, der heutige Tag war wieder mal recht anstrengend. Musste nicht nur das Zimmer sondern auch das Hostel wechseln. Nun ja, das ist geschafft. Vorbereitungstreffen fuer das Rafting ist auch vorbei und ich habe es mit viel Kunst geschafft, meine Sachen in den 50L Drybag zu packen. Es kann also morgen frueh losgehen. Den Wagen haben wir jetzt auch. Wirklich huebsches Auto. Toyota RAV4 4WD. Sind schonmal kurz zum Mt. Wellington raufgefahren. Da war allerdings heute mieses Wetter. Regen und extrem windig. Ok, dann schauen wir mal in 12 Tagen. See you.

Freitag, Februar 11, 2005

Speziell fuer Jannick

Hallo Jannick, ich habe gehoert Du bist sehr traurig und hast Angst, dass ich nicht wiederkomme. Die Angst musst Du nicht haben. Es ist hier nicht gefaehrlicher als in Deutschland auch. Ich habe eine sehr schoene erste Woche hier verbracht und melde mich nach dem Rafting wieder bei Dir. Also, lass den Kopf nicht haengen.

Viel los gestern

Der gestrige Tag war ganz schoen aufreibend. Ich bin am Vormittag zum Flughafen und wollte Jochen abholen. Jochen war puenktlich, aber man wollte unseren Mietwagen nicht rausruecken. Angeblich irgendwelche Probleme mit dem Payment. Naja, wir sind erstmal in die Stadt, Jochen hat sein Zimmer bezogen. Dann erstmal fein Essen gegangen ( 3 Gaenge Fisch Menue mit 1 Flasche Rotwein und Wasser fuer umgerechnet ca. 15 Euro, super Qualitaet). Als ich dann so gegen 14 Uhr zurueckkam, standen auf einmal alle meine Taschen an der Hotelrezeption. Wegen voller Belegung haben die mich aus dem alten Zimmer rausgeworfen und mich in ein neues gesteckt. Was nicht schlecht war, denn das neue Zimmer war besser. 4 Bett, aber nur mit mir belegt. Dann bin ich erstmal wieder in den Hafen und habe mir die Boote dort angeschaut. Die Craig Mary ist ein super toller Dreimaster. Fast die gesamte Besatzung ist im gleichen Hostel und man kann sich nett unterhalten. Zwischendurch habe ich dann mit der Mietwagenfirma in Deutschlan telefoniert und konnte das Missverstaendnis am Flughafen hoffentlich ausraeumen. Wagen sollte heute Abend bereitstehen. Dann erstmal Essen gekocht. Und dann habe ich doch noch Gesellschaft bekommen auf meinen Zimmer. Ein sehr nettes Maedel aus Melbourne. Wir sind dann den Abend noch mal auf die Piste gegangen. Erstmal einige Bierchen trinken und danach Karaoke singen. War spassig bis 1 Uhr morgens. Jetzt habe ich gerade gefruehstueckt. Heute Abend melde ich mich ein letztes mal. Sonntag morgen geht es dann in die Wildniss

Donnerstag, Februar 10, 2005

Neue Handynummer

Ich habe mir jetzt eine Vodafane Prepaid Karte fuer 30$ geholt. Damit sind die Gespraeche vom Handy aus viel guenstiger. Nur ca. 1 AUD$ fuer 3 Minuten. Mit meiner normalen GSM Card haette ich mit Roaming Gebuehren zusammen ca. 1,5 Euro pro Minute bezahlt. Anrufe sind moeglich unter 0061-416623420

Mount Wellington mit dem Rad bezwungen

Ich bin fix und fertig. Der Mount Wellington hat mich geschafft. 1200 Hoehenmeter und 22 Km auf der Strecke hoeren sich eigentlich ganz harmlos an, sind es aber nicht :-). Es wird verdammt kalt. Trotz drei Schichten Kleidung habe ich am Ende doch etwas gefroren. Der Rueckweg war natuerlich angenehm. Waehrend der Aufstieg noch ca. 4 Stunden gedauert hat, habe ich runter nur 1 Stunde gebraucht.

Dienstag, Februar 08, 2005

Endlich angekommen

So, jetzt bin ich endlich da. Gegen Mittag Ortszeit bin ich in Hobart angekommen. Dann habe ich mich erstmal geduscht und habe ein paar Stunden geschlafen. Jetzt ist es 18:00 Uhr und ich werde erstmal etwas essen gehen. Wenn ich noch Lust habe, gehe ich vielleicht auch noch ins Kino. Morgen werde ich mir wohl ein Fahrrad leihen und mich an den Aufstieg zum Mt. Wellington wagen (1.200m). Mal sehen, ob ich das schaffe.

Montag, Februar 07, 2005

Nach 11 Stunden in Singapore

So, nach 11 Stunden Flug bin ich jetzt in Singapore. 2 Stunden kann ich mir hier die Beine vertreten. Gegen 20 Uhr Ortszeit geht es weiter. Dann nochmal so ca. 9 Stunden Flug bis nach Sidney. Bis denne

Sonntag, Februar 06, 2005

Eingecheckt ist

So, habe jetzt gerade eingecheckt. Um 23:35 geht es dann endlich los. Hatte etwas mehr Gepäck als erlaubt (25 KG), mußte aber nichts bezahlen. Besonders genial: Ich habe einen Platz an den Notausgängen bekommen. Keine Sitzreihe vor mir. Das beste was einem in der Econmy Class passieren kann. Bis dann

Freitag, Februar 04, 2005

Reisepartner gefunden

Leider ist die Radtour ja abgesagt worden. Aber ich konnte meinen bereits im Oktober geknüpften Kontakt reaktivieren. Ich werde die Zeit nach dem Rafting mit Jochen Herbert aus Kassel gemeinsam genießen. Gestern habe ich ihn kurz besucht und wir haben gemeinsam einen Mietwagen (Toyota Rav4) gebucht. Das ist ein kleiner Geländewagen und somit dürfen wir auch auf Schotterpisten fahren. Jochen kommt drei Tage später an, also erst am 11.2 während ich schon ab 8.2 in Hobart bin. Während der Zeit meiner Rafting Tour wird Jochen alleine in der Gegend rumfahren und gegebenenfalls unser Equipment ergänzen.